TOP OF THE WORLD

Dünne Luft und dicke Pelze: Christian Kryl fotografiert das Mekka der Schickeria

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ARTE Creative

Es gibt dort fünf 5-Sterne-Hotels, den erlesesten Club der Welt und eine überwältigende Anzahl von Pelzmänteln: St. Moritz ist das Mekka der Schickeria. An diesem Ort hat Christian Kryl, deutscher Fotograf und einer der drei Gewinner des Düsseldorfer "Portfolio Review ARTE Creative Award", seine Serie "Top of the World" realisiert. 

So wie auch in St. Tropez, ist das Leben in St. Moritz nur wenige Wochen im Jahr in vollem Gange. Doch in St. Moritz spielt sich diese Hochsaison im Winter ab. Warum gehen die Millionäre nach St. Moritz? "Weil die Milliardäre dort hingehen" erklärt Christian Kryl. Diese Elite, die das ganze Jahr über mit Millionen von Dollars, Prämienzahlungen und Bankenrettungen jongliert, sieht es als ihre Pflicht an, das "Über-Bild", das durch die Boulevardpresse verbreitet wird, und das St. Moritz, St. Tropez und Monaco ihren Flair verleiht, geschickt aufrecht zu erhalten.

Christian Kryl ist 1979 in Deutschland geboren und machte seinen Abschluss 2009 an der Royal Academy of Art in Den Haag. Seine Arbeiten erschienen in Zeitschriften wie "ART, "Zeit" und "Wired". Die "Top of the World"-Serie wurde ebenfalls bei den Voies Off 2012 in Arles ausgezeichnet und für das Steenbergen Stipendium nominiert. Kryl lebt in Amsterdam und Berlin.

Seit zwei Jahren wird Portfolio Review im Rahmen des Fotografie-Festivals in Düsseldorf organisiert. Dieses Ereignis ermöglicht es jungen Fotografen ihre Arbeiten vor einer renommierten Jury und einem Publikum von professionellen Fotografen und Amateuren vorzustellen. In diesem Jahr hat ARTE Creative drei Preise an drei junge Fotografen verliehen: Maurice van Es, Oliver Hartung und Christian Kryl. Die Foto-Essays der beiden weiteren Gewinner folgen in den kommenden Wochen...

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• Christian Kryl
Portfolio Review
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