Crossmedia, Transmedia oder Hypermedia? Hauptsache die Mauern zwischen Film, Kunst und Internet durchbrechen

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Jenseits von IRL (In Real Life) bzw. jenseits des Realen bezeichnet das soziale Leben von Computernerds der ersten Stunde im „wahren Leben“. Die Anhänger von Pirate Bay bevorzugen heute den Begriff „AFK“ (Away From Keyboard)  und machen damit deutlich, dass unsere On- und Offlineleben untrennbar miteinander verbunden sind, dass unsere Verbindungen und unser Dasein zu 100 % digital sind. Die französische Journalistin Annick Rivoire, Gründerin von Poptronics.fr, beobachtet und analysiert die digitale Kultur seit den Anfängen des Internets.

Scrollytelling, Crossmedia, Transmedia, interaktive Erfahrungen in HTML5, neue Erzählformen… Das digitale Leben sprüht vor neuen Begriffen und Konzepten. Nach der in den 1990ern von großen europäischen Medienkonzernen wie Vivendi so sehnlich erwarteten Konvergenz, nach der Demokratisierung des Social Web (das vor noch nicht allzu langer Zeit als Web 2.0 bezeichnet wurde), nachdem die sozialen Netzwerke und Buttons wie "Like" und "Share" unsere Online-Erfahrungen verändert haben, wird unser digitaler Wortschatz nun seit knapp drei Jahren um das Social TV erweitert, um Webdokumentationen oder transmediale Formate. Von Ironie keine Spur… Die Inhalte surfen frei und ungehemmt von der Leinwand auf den Bildschirm, vom Fernseher übers Smartphone aufs Tablet und in den Computer.

Konferenzen, Foren, Preise und Medienrummel begleiten das Social TV: Die Mittel der Produzenten üben konsequenterweise eine starke Anziehungskraft auf Kreative aus, die mit ins Boot steigen - unterstützt von sogenannten Fonds interaktiver Erfahrungen, die sich parallel entwickeln. Die französische Filmförderungsbehörde CNC, Centre national du cinéma et de l’image animée, hat im Jahr 2012 rund 95 "Trans"-Projekte in Höhe von 2,5 Millionen Euro finanziert und auch Frankreichs Provinz lässt sich nicht lumpen: Pictanovo im Nord-Pas-de-Calais stellt 2014 1,25 Millionen Euro für "interaktive Erfahrungen" zur Verfügung.

Die Internetgiganten spielen mit und füttern en passant ihre Plattformen. Auf der Liste der Finalisten bei den renommierten SXSW Interactive Awards 2014 werden enorme Projekte präsentiert, ko-produziert von Disney und Google (find your way to oz, ein netter Spaziergang, der an die früheren CD-ROMs erinnert) oder auch Red Bull (Red Bull Rampage, ein BMX-Rennen an ausgefallenen Orten), während Hollywood-verdächtige Koproduktionen Projekte präsentieren, die mehrere Genres vermischen. Zum Beispiel Fort McMoney, eine Dokumentation als Serious Game von David Dufresne, dem Regisseur von symbolträchtigen Webdokus. Seit dem Start Ende 2013 gehören 400 000 Gamer zur Fangemeinde von "Fort McMoney". Die spielerische Webdoku basiert auf zwei Jahren Recherche in der Erdölindustrie (koproduziert von ARTE, der kanadischen Filmbehörde National Film Board of Canada, und dem "multiplatform content creator" Toxa aus Québec). Was beweist, dass diese neuen Formate gut ankommen.

Bruno Smajda, Veranstalter der Cross Video Days, dem "europäischen Crossmedia-Markt", wo ausgewählte Projekte nach potenziellen Produzenten suchen, bestätigt: "2012 hatten wir 200 Projekte, 2013 waren es dann schon 350 aus 34 Ländern; im vergangenen Jahr waren wir im Transmedi-Corner beim Festival in Cannes vertreten, und in diesem Jahr werden die Projekte, die produziert werden, beim Festival in Cannes gepitcht und im Juni in Paris."

Die Film-, Fernseh-, Video- und Internet-Welten nähern sich an, doch was transmedial funktioniert, ist transkulturell nicht unbedingt der Fall. Im Februar, bei den Cross Video Days im Rahmen des Internationalen Kurzfilmfestivals von Clermont-Ferrand, zeigte sich das Publikum bei einer nachmittäglichen "Cross und Transmedia"- Veranstaltung leicht konsterniert. Die mehrheitlich aus der Film- und vor allem Kurzfilmbranche stammenden Anwesenden zeigten sich beunruhigt angesichts eines digitalen Ökosystems, das ihnen nicht vertraut ist.

Alexandre Brachet, Gründer von Upian, "Webproducer" von Projekten, die mitunter zu den interessantesten in Sachen formeller Innovation zählen (insbesondere Webdocs) enthüllte in aller Transparenz die Zuschauerzahlen der Webdoku Alma, ein Kind der Gewalt, das Porträt einer jungen Frau, die fünf Jahre lang zu einer der gewalttätigsten Gangs in Guatemala gehörte. Die ungeschminkte, ergreifende Webdoku von Miquel Dewever-Plana und Isabelle Fougère hat 351 700 Zuschauer erreicht (davon 61% in den ersten zehn Tagen im Oktober 2012), mit einem Durchschnitt von 7 Minuten und 16 Sekunden pro Zuschauer. Einem Teilnehmer, der sich über die Dauer wunderte, entgegnete Alexandre Brachet, es könne auch niemand behaupten, dass jeder der einen Bestseller kaufe, ihn auch bis zur letzten Seite lese.

"Internet ist ein Raum für Qualität, es ist ein Nischenmedium, ein lebendiges, organisches Material", erklärt der Produzent und fügt hinzu, dass jedes transmediale Projekt einzigartig sei, dass die digitale Ableitung eines Films individuell artikuliert werden muss. Ein Beispiel ist Génération Quoi (eine Dokumentation in drei Teilen von Laetitia Moreau über 18 bis 34-Jährige), für die Upian (gemeinsam mit der Produktionsfirma Yami 2) einen Online-Fragebogen ausgearbeitet hat, den 200 000 Personen beantwortet haben. Das nächste Projekt von Upian wird sehnlichst erwartet, erneut in Zusammenarbeit mit ARTE (das kommt jetzt nicht nur zur Sprache, weil Sie das hier bei ARTE lesen, versprochen!). "Do Not Track", funktioniert nach demselben Prinzip wie interaktive Erzählungen: um den Internetuser aktiv miteinzubinden, wird die allgemein verbreitete digitale Überwachung anhand seiner persönlichen Daten demonstriert. Der User gibt seine Handynummer ein, seine Mailadresse und relativ schnell erscheinen, dank Algorithmen, die nach Cookies, nach Datenverbindungen und anderen Wegen zu unsichtbaren Daten suchen und diese auch verknüpfen, die Informationen, die von Facebook, der Bahn, Google, Youtube usw. gekapert werden. "Let’s track the trackers together!", so der Kampfschrei von Alexandre Brachet. Er will, dass wir "gemeinsam überlegen, was es bedeutet, ständig verfolgt zu werden". "Do Not Track" wird für diesen Herbst erwartet.

Film, Fernsehen und Internet ziehen inzwischen am selben Strang (Liveübertragungen sind keine Domäne des Fernsehens, außer für große Sportveranstaltungen, jede Krise in der Welt zeigt, dass Twitter und die sozialen Netzwerke inzwischen vorherrschen, was die "klassische" audiovisuelle Nachrichtenübertragung betrifft), jetzt müssen sich die Kulturen annähern. Bruno Smajda ist da sehr zuversichtlich: "Frankreich hat eine herausragende Position, kein anderes Land, von Kanada abgesehen, fordert, dass öffentlich unterstützte Projekte über eine digitale Dimension verfügen, kein Land hat eine derartige Vielfalt an Produktionslösungen, an neuen Formen, ob im rechtlich-öffentlichen Sender France Télévision oder auch ARTE, der als deutsch-französischer Kulturkanal unglaublich aktiv ist. Mit Alexandre Brachet und seinen neuen Produzenten befinden wir uns noch in der Kategorie der Pioniere, der Forscher, die die Syntax der Zukunft definieren. Der Prozess verläuft ähnlich wie in der Musikbranche: wir lernen aus transmedialen Erfahrungen, wir testen, wir optimieren und wenn unser Geschäftsmodell steht, dann schließen wir Verträge mit Fernsehanstalten weltweit." Ist Bruno Smajda vielleicht einen Tick zu optimistisch? Nicht unbedingt. Das Wirtschaftsmodell ist noch nicht ganz ausgereift (Alexandre Brachet gesteht ein, dass der Bereich Webdoku noch kein Geld in die Kassen von Upian spült), selbst wenn die klassischen Produktionsstrukturen (Film und Fernsehen) einen Komfort bieten, den Webworker und digitale Kreative bislang nicht kennen. Die Verbindungsbrücken zwischen kreativen Industrien existieren jedenfalls.

Das Panorama von Kurzfilmproduktionen, das uns das Internationale Kurzfilmfestival Jahr für Jahr in Clermont-Ferrand bietet, ist das beste Beispiel. Ein Hochkaräter ist der britische Animationsfilm, "I Love You So Hard", von Joel Veitch und Ross Butter. Joel ist sozusagen der Held dieser von dem leicht verrückten Ross illustrierten Fiktion, wo der schmachtende Verehrer dem Objekt seiner Begierde einen täglichen Alptraum serviert (eine sehr persönliche Erfahrung, wie Joel Veitch mit einem Lächeln auf den Lippen in Clermont offenbart, wobei sein hartnäckiges, neun Monate lange währendes Werben immerhin in einer glücklichen Ehe mitsamt Kindern endete!). "I Love You So Hard" hat einen ganz eigenen (britischen) Humor, der mitunter zu einem - zugegeben regressiven- lauten Lachanfall führt. Die Wahl der Medien erfolgte offenbar zufällig, ohne dass sich jemand groß Gedanken über Techniken gemacht hätte (in diesem Zusammenhang ist das Making-of interessant, wo der Zeichner erklärt, wie aus einer Zeichnung ein Zeichentrick entsteht, von der Hand zur Maus, vom Papier zum Bildschirm via Scanner). Dieser befreiende Freigeist des Schöpfers findet sich auch auf der Website von Joel Veitch wieder, Rathergood, eine Oase für Geeks (wer sich gerne schüttelt vor Lachen, dem sei die Bacon-Rakete empfohlen).

I love You so hard

4 min

"I Love You So Hard" (Großbritannien, 2013, 4’), Joel Veitch und Ross Butter

Ein anderes gelungenes Crossmedia-Beispiel ist der Film "Noah", der auf fast allen Kurzfilmfestivals Furore machte (Preis des besten kanadischen Kurzfilms in Toronto, großer Labo-Wettbewerbspreis und Publikumspreis in Clermont-Ferrand). Eine Fiktion, die im Rahmen bleibt, im Rahmen des Bildschirms eines Teenagers, der seine Beziehungskrise via Facebook auslebt. Produziert wurde der Film der beiden Kanadier Patrick Cederberg (23 Jahre) und Walter Woodman (24 Jahre) für 300 Dollar. Er "enthüllt" allen Erwachsenen ab 30 das digitale Leben der jüngeren Generation (ziemlich IRL logischerweise…). Die sogenannten jungen Leute sind aber auch nicht sehr viel digitaler drauf als ältere (wir haben es für Sie getestet). Mehr dazu online hier.

Kurzfilme ohne viel Aufwand und Mittel (ein bisschen wie in der Videospiel-Branche wo Indie-Games den AAA-Games das Leben schwer machen) erfinden klassische narrative und visuelle Formen neu, beschreiten neue Wege. In "Tiefe Schatten" (Ausstrahlung vom 17. Januar bei ARTE), präsentiert uns Olivier Smolders eine echte falsche Doku, ein plastisches Werk in schwarz-weiß, die faszinierende Geschichte des ungarischen Fotografen Oskar Benedek, der 1944 ohne Erklärung verschwindet. Ist die Person echt oder falsch? Existieren die historischen Bilder tatsächlich? Der Zuschauer zögert, glaubt daran, dann wieder nicht, er pendelt zwischen Zweifel und Glauben in diese Form, die eine ausreichend glaubwürdige, wenn auch schreckliche Vergangenheit dokumentiert. Das Ergebnis ist ein virtuoses Spiel im Genre der Dokufiktionen. "Das Material scheint sehr homogen", erklärt Thierry Smolders (in Clermont-Ferrand), "doch die Super8-Szenen wurden vor mehr als 15 Jahren gedreht, die Autopsie-Szenen stammen von einem amerikanischen Fotografen, die Bilder sind insgesamt eine Mischung aus zwei Welten, aus meiner und der eines jungen und talentierten Fotografen, Jean-François Spricigo."

Auch in technischer Hinsicht brechen Kurzfilme mit klassischen Formaten. Zwei herausragende, ausdrucksstarke Beispiele sind "Paleosol 80 South", eine israelische Dokufiktion von Amir Yatziv und Jonathan Doweck (der im Rahmen des Art Video Film Festivals in Cannes im Mai Premiere hat) und "Montana en sombra" (Spezialpreis der Jury des Labo-Wettbewerbs in Clermont-Ferrand). Der erste verwendet eine Wärmekamera (ein militärisches Gerät, das von den Filmemachern umgerüstet wurde) und ist eine surrealistische nächtliche Suche nach archälogischen Spuren des Sinaibergs. Gedreht wurde heimlich, in der militärischen Sperrzone "80 South", die sich in der israelischen Wüste befindet. Eine Drehgenehmigung wurde den beiden Filmemachern verweigert, daher die nächtliche Aktion. Methoden, die an Hacker erinnern… Auch hier kommen Zweifel auf, die Bilder sind unscharf, wackelig. Die eigentliche Funktion der Wärmekamera (Überwachung) wird hier genutzt, damit der Zuschauer hinterfragt, was er tatsächlich sieht (dreht es sich um eine archäologische Mission der Zukunft, befinden wir uns tatsächlich auf den Spuren des biblischen Sinaibergs?).

"Paleosol 80 South" (2013, Israel, 17’40’’), Amir Yatziv und Jonathan Doweck (Ausschnitt)

Im zweiten filmt Lois Patiño das Gebirge als dunkle, meisterhafte Traumwelt. Die Kamera geht auf Distanz, am milchigen Horizont wirken die Menschen so winzig wie Ameisen. "Die Bilder wurden in der Postproduktion bearbeitet, erklärt der Filmemacher, die Aufnahmen farblich verändert (das Weiß des Schnees ist sehr kräftig), ich habe mit der Blende gearbeitet, um mit den Kontrasten zu spielen, ein Spiel zwischen abstrakter und bildlicher Darstellung, der Blickwinkel ist das Gebirge selbst."

Montaña en Sombra (2012, Spanien, 14´), Lois Patiño (Ausschnitt)

Zusammenarbeit, Mitwirkung, Interaktivität… Die Webkultur färbt auf die Produktion von Kurzfilmen ab, wie "Through the Hawthorn" beweist. Drei junge Künstlerinnen, Anna Benner, Pia Borg und Gemma Burditt, teilen sich den Bildschirm dieser Dokufiktion, obschon alle drei einen sehr individuellen Stil aufweisen. Die Geschichte ist die eines jungen Schizophrenen in einer Sitzung bei seinem Psychiater im Beisein seiner Mutter. Die drei holten sich einen vierten Mann ins Boot, den Drehbuchautor D.R. Hood, sozusagen als obere Instanz, der den unterschiedlichen Animationstechniken und Stilen des Trios den letzten Schliff verlieh.

Technik ist kein ästhetisches Kriterium mehr, das klassische und neue Erzählformen voneinander trennt. Clermont-Ferrand, eines der ersten Festivals, das 2002 den Bereich "Labo" gründete, hat so mit der formellen Unterscheidung abgebrochen (nährt aber weiterhin die Debatte, warum nun jetzt genau dieser Film zu "Labo” gehört und nicht jener, obschon experimental…) Mut zum Risiko gehört eben dazu, eine strategische Entscheidung, die Labo-Gründer Calmin Borel so resümiert: "Sich öffnen und Horizonte erweitern." Die "Crossmedia"-Tage in Clermont-Ferrand sind eine andere Art, um die "Mauern zwischen Film, Kunst und Internet" zu durchbrechen, fügt Borel hinzu, "es ist Zeit, diese kleinen, blutsverwandten Welten zu vermischen: große Projekte bedürfen auch einer größeren Weitsicht."

Dieser Meinung ist sicher auch Takahide Hori, der japanische Urheber des ziemlichen schrägen Werks "Junk Head 1". Das Allroundtalent hat diese Science Fiction-Fiktion rundum selbst produziert (Drehbuch, Sound, Musik, Schnitt, Animation, Stimme). Inspiration fand er bei Jean-Pierre Jeunet, dem Urvater von Cyborg-Kultur & Steampunk mit kafkaesken Zügen. Auserkoren wurde Horis "Junk Head" beim Kurzfilmfestival in Clermont-Ferrand in der Kategorie "International" und nicht wie zu vermuten gewesen wäre im Wettbewerb "Labo". "Ich habe bereits die zehn Episoden im Hinterkopf, aus denen das Gesamtwerk bestehen soll, mit der zweiten habe ich schon angefangen", erklärt Takahide Hori, der vier Jahre damit verbracht hat, dieses auch im Rhythmus atemberaubende Wunder-Animations-Werk zu fabrizieren, homemade, of course. Im Internet können Sie Junk Head 1 in voller Länge genießen… wo denn sonst!

Junk Head 1, (Japan, 2013, 30’), Takahide Hori

Festivals
SXSW
vom 7. bis zum 16. März 2014
in Austin, Texas
Die Website des Festivals

AVIFF
vom 15. bis zum 21. Mai 2014
in Cannes, Frankreich
Die Website des Festivals

Cross Video Days
am 19. und 20. Juni 2014
in Paris
Die Website des Festivals

Foto Credit
"I Love You So Hard", Kurzfilm von Ross Butter und Joel Veitch (Großbritannien, 2013), im Wettbewerb «Labo» beim Internationalen Kurzfilmfestival von Clermont-Ferrand, vom 31. Januar bis 8. Feburar 2014. © DR

Letzte Aktualisierung

04.04.2014

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