Saving Face

Auf digitaler Tuchfühlung: Ein Kunstprojekt über neue Formen der technischen Kommunikation

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ARTE Creative

In unserer digitalisierten Welt, in der wir mit anderen über einen Bildschirm kommunizieren, geht der wichtigste Aspekt der Zwischenmenschlichkeit verloren: Das Fühlen, das Berühren, die tatsächliche Nähe, durch die Vertrauen entsteht. Karen Lancel und Hermen Maat, zwei Künstler aus den Niederlanden, gehen mit der Installation "Saving Face" die Frage an, wie man diesen Aspekt wieder zurückholen kann.

Gemeinsam mit dem Publikum erforschen Karen Lancel und Hermen Maat wie digitale Netzwerke den persönlichen Kontakt integrieren können. Wie wir uns durch die Kamera hindurch mehr als nur visuell begegnen können. Lancel und Maat beschäftigen sich in ihren Arbeiten mit Themen wie Privatsphäre, Identifizierung und Transparenz im Zeitalter der modernen Kommunikationstechnologien. Sie erschaffen Orte der Begegnung im öffentlichen Raum. Das Projekt „Saving Face“ scannt die Gesichter der Teilnehmer indem sie es selbst berühren. Auf einem großen Bildschirm können alle beobachten, wie ihr Gesicht mit denen der anderen verschmilzt und somit eine komplett neue Identität entsteht. Mit jedem neuen Teilnehmer verändert sich dieses kollektive Gesicht, so dass durch viele Individuen eine Gemeinschaft entsteht.

Video Credits: ©2013 Public Art Lab, during the Bauhausfest 2013, Dessau, Camera: Eric Siebert, Gregor Baumann ©2013 Karen Lancel & Hermen Maat

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Karen Lancel/Hermen Maat
"Saving Faces" beim Bauhausfest

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