Atelier A - Rémy Yadan

Atelier A: Rémy Yadan

Atelier A

Rémy Yadans Video Madres hinterfragt Mechanismen und Tricks des kollektiven und persönlichen Gedächtnisses: Der Künstler sucht darin nach der Möglichkeit, das Bewusstsein des Betrachters zu erreichen und dessen Blick auf etwas zu lenken, das noch nicht von anderen Bildern besetzt ist.

Rémy Yadan arbeitet mit Bildern und Performances und interessiert sich für soziokulturelle Themen, aber auch Mythologien und große Erzählungen. Seine Vorlage: die Realität, die er inszeniert, um sie besser zu erfassen. Seine Videoarbeiten zeichnen sich durch eine starke kontemplative Dimension aus. Ein wiederkehrendes Motiv in der Konzeption seiner formalen Ästhetik ist die Macht der natürlichen Elemente: die Wut eines Ozeans, die unermessliche Weite einer Wüste, alles, was überwältigend wirkt und uns implizit mit unserer ureigenen Machtlosigkeit konfrontiert. Yadans Bilder hinterfragen und verschieben die Grenzen des dokumentarischen Arbeitens in den Bereichen Politik, Religion, Geschichte und Kultur. Parallel dazu geht es in seinen performativen Arbeiten um fiktionale Konstruktionen, die das Flüchtige und Vergängliche in den Vordergrund rücken. In Zusammenarbeit mit Schauspielern, Tänzern, Musikern, Sängern und Performern entwickelt er Werke zwischen Performance, Choreografie und Theater. Er nimmt dabei vor allem die Facetten des Menschlichen und Sakralen in den Blick, die besonders barock und auf natürliche Weise theatralisch wirken.

Links:
Die Webseite von Rémy Yadan

 

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