BiTS - Creepypasta

BiTS - Creepypasta

ARTE Creative

Was am Lagerfeuer oder bei Übernachtungsparties einfach dazugehört, funktioniert im Internet mindestens genauso gut: Gruselgeschichten. Sogenannte Creepypastas verbinden traditionelle Horrorliteratur mit Fan-Fiction und digitaler Schnitzeljagd. 

Mit Nudeln haben Creepypastas aber tatsächlich wenig zu tun. Die Gruselgeschichten werden von einer großen Community im Netz gelesen und weiterverbreitet. Oft werden einzelne Elemente oder Figuren aus schon bekannten Geschichten von den Usern aufgegriffen und in einem anderen Kontext, wie einem Video, einem Internetspiel oder einem Text, neu verpackt. Dieser "Copy-Paste"-Prozess, kombiniert mit dem englischen "creepy" für gruselig, hat dem Trend seinen Namen gegeben. Aber sind die Creepypastas nur ein bunter Haufen aus Texten, Bildern und Videos oder können sie als eigene Erzählform des Horrorgenres gelten? Machen wir uns doch ein BiTS

Das Kulturmagazin BiTS erscheint jeden Mittwoch bei ARTE Creative und zeigt die geekige Welt in allen ihren Erscheinungsformen – über das Kino, Computerspiele, TV-Serien, Webkultur, Live-Events, Comics bis hin zur Literatur.

Weiterführende Links:

Für's Auge: hier geht's zum deutschsprachigen Creepypasta Wiki mit jeder Menge Lesestoff.
Für's Ohr: Deutschsprachige Creepypasta-Hörspiele auf YouTube.
In seinem Artikel analysiert Will Wiles Creepypasta als Ausdruck von Ängsten unserer modernen Gesellschaft.

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