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THE PITCH! #10: Puzzle Facade vs. Generating Utopia

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ARTE Creative

:OUTPUT Foundation und ARTE Creative präsentieren die zehnte Folge unserer Serie THE PITCH! Diesmal treten Javier Lloret mit "Puzzle Facade“ und Stefan Wagner mit "Generating Utopia" gegen einander an. Mit dem Ziel 500 Euro zu gewinnen, stellen sie ihre künstlerischen Projekte mit einem Videoclip vor. Wer gewinnt entscheidet ihr. Also auf die Plätze, fertig, voten!

Javier Lloret / "Puzzle Facade"

Puzzle Facade überträgt die Idee eines Zauberwürfels auf den städtischen Raum. Es verwandelt die Medienfassade der Ars Electronica in einen riesigen Zauberwürfel und lädt Passanten zur Interaktion ein. In Puzzle Fassade interagiert der Spieler mit einem speziell entwickelten Interface-Würfel. Der Würfel enthält elektronische Komponenten, die Rotation und Ausrichtung analysieren. Diese Daten werden über Bluetooth an einen Computer gesendet, der die Puzzle-Fassade steuert. Diese Software verändert das Licht und die Farbe der großen Ars Electronica Medienfassade in Korrelation zu dem Interface-Würfel. Javier Llorets Arbeiten überschreiten Grenzen zwischen Medienkunst und Design. In interaktiven Erlebnissen untersucht er, welchen Einfluss unterschiedliche räumliche Konfigurationen auf das Verhalten der Gebraucher haben können. Er hat seinen Master in "Interface Culture" an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz (Österreich) abgeschlossen sowie einen Master in "Linsen basierten Medien" vom Piet Zwart Institute (Rotterdam, Niederlande)

Stefan Wagner / "Generating Utopia"

"Generating Utopia" ist eine Echtzeit-Visualisierung von sozialen Standortdaten. Es zeigt, wie menschliche Lebensräume aussehen könnten, wenn es möglich wäre, sie je nach Standort-basiertem Verhalten ihrer Bewohner zu verändern. Das Bild, das wir von uns selbst in Social-Media-Kanälen zeigen, ist keine zuverlässige Darstellung dessen, wer wir wirklich sind. Wir bestimmen, was andere von uns sehen sollen - wir bauen eine Utopie, eine Geschichte dessen, was wir denken, wie unser Leben aussehen sollte. Dieses Bild wird ergänzt durch die Tatsache, dass soziale Netzwerke in unseren physischen Raum eindringen: wir sagen nicht nur, was wir machen, sondern auch, wo wir sind. "Generating Utopia" macht diese Bilder interaktiv erfahrbar; das Programm bedient sich bestehender Topologien von Städten und verändert sie durch Positionsdaten aus sozialen Netzwerken. Es ist ein Informationsvisualisierungsprojekt, wie die Menschen ihre Stadt benutzen. Gleichzeitig schafft die Bildsprache Raum für Interpretation und Phantasie. Was, wenn die Struktur einer Stadt direkt auf unsere Bewegungen in der Stadt reagiert? Stefan Wagner studierte Kommunikations-Design und macht derzeit seinen Master in Informations-Design an der Hochschule Würzburg.

Links
Puzzle Facade
Generating Utopia

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