RLF

Kein richtiges Leben im falschen: ARTE dokumentiert die Revolutionsbewegung RLF

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ARTE Creative

Das UFA LAB produziert im Auftrag von ARTE einen dokumentarischen Film über das Revolutionsunternehmen RLF. Derzeit tritt RLF in Berlin mit dem Slogan "Werde Shareholder der Revolution“ an, das kapitalistische Wirtschaftssystem mit seinen eigenen Waffen zu schlagen.

"RLF" ist das Antonym zu Adornos Sentenz "Es gibt kein richtiges Leben im falschen", die sich die neue Bewegung zu Eigen gemacht hat. Inhaltlich steht das Revolutionsunternehmen in der Tradition von Bewegungen wie Occupy und Anonymous, doch im Gegensatz dazu betreibt RLF eine Revolution nach den Regeln des Marktes: Konsum wird Widerstand.

Das UFA LAB dreht im Auftrag von ARTE einen dokumentarischen Film, der den Aufbau des Revolutionsunternehmens begleitet und auch die gesellschaftlichen Reaktionen auf dieses Vorhaben mit der Kamera einfängt. Darüber hinaus betreut das UFA LAB die Website www.rlf-propaganda.com, welche als zentrales Element sämtlicher Social Media Aktivitäten von RLF fungiert. Die Website ist ab sofort verfügbar und bietet vielfache Möglichkeiten sich über Geschehnisse des weltweiten Widerstands zuinformieren, fasst gegenwärtige Nachrichten zusammen und erlaubt außerdem über diverse Partizipationsmöglichkeiten, Teil der Revolution zu werden.

Im Rahmen der Kooperation wird es eine Phase der Gamification geben, in der User zum aktiven Mitmachen aufgefordert werden, um die Bewegung zu unterstützen. Mit jeder Aufgabe erarbeiten sich die Spieler Punkte. Je mehr Punkte, desto höher der Rang innerhalb der RLF-Aktivisten-Hierarchie: vom unerfahrenen Anwärter bis zum wahren Shareholder der Revolution, dem reales Engagement abverlangt wird. "Wir sind gespannt, wie die verschiedenen medialen und realen Ebenen von RLF zusammenspielen und inwiefern durch Partizipation echte Revolutionäre mobilisiert werden können.“, erklärt Kristian Costa-Zahn, der neben Leif Alexis das Projekt als Creative Producer betreut.

Weitere Projektpartner sind das Projektbüro Friedrich von Borries sowie der Suhrkamp Verlag, der am 19. August die Vorgeschichte von RLF als Buch veröffentlicht sowie das Medienboard Berlin-Brandenburg.

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UFA LAB

Projektbüro Friedrich von Borries

Suhrkamp Verlag

Medienboard Berlin-Brandenburg

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