Photos rebelles (4/13)

Street Photography - Der Aufstand der Afroamerikaner

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ARTE Creative

Danny Lyon, der die politischen und sozialen Unruhen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts dokumentierte, ist einer wichtigsten Augenzeugen der Rassenkämpfe in den USA.

Mit 20 Jahren dokumentiert Danny Lyon 1962 als einer der Ersten die Entstehung der Bürgerrechtsbewegung aus ihrer Mitte heraus. Er ist überall dabei, bei Sit-ins, Freedoom rides und im Gefängnis mit Martin Luther King. Seine Arbeiten werden von der Propaganda der Bewegung und der Presse aufgegriffen und fördern den Emanzipationsprozess, der 30 Jahre später den ersten schwarzen Präsidenten der USA hervorbringt.

In 13 Folgen begleitet Street Photography 5 große Fotografen, die in ihren Bildern die Entstehung der Gegenkulturen der letzten Jahrzehnte portraitiert haben: eine fotografische Zeitreise in die Skate-, Punk-, Rap- und Graffitikultur.

Danny Lyon
Mit seinen Arbeiten über die Bürgerrechtsbewegung, die Bikerszene oder die Gefangenen in Texas bis hin zu den Occupy-Wall-Street-Aktivisten, durch die er, wie er sagte "das Echo der 60er widerhallen" lassen wollte, wurde Danny Lyon zu einem wichtigen Augenzeugen der Rassenkämpfe und der politischen und sozialen Unruhen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Seine Fotografien prägten sowohl den Geist des "New Journalism", den Tom Wolfe in den Fifties vertrat, als auch den des absoluten Realismus seines Freundes Robert Frank, also den Stil einer engagierten und künstlerischen Analyse anstelle traditioneller Konventionen. Seine Werke fanden eine breite Resonanz weit über die Kulturen und Kämpfe hinaus, die er verewigte. Aktuell bereitet er eine große Retrospektive im Whitney Museum in New York vor.

#StreetPhoto

 

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