Photos rebelles (5/13)

Street Photography (5/13) - Biker: Jenseits des Gesetzes

ARTE Creative

Ab 1964 taucht der damals 22-jährige New Yorker Danny Lyon in die Kultur der Bikerider ein, der ersten amerikanischen Motorrad-Gangs.

Fünf Jahre vor Easy Rider, drei Jahre vor Hell's Angels von Hunter S. Thompson beschreibt er den Alltag dieser Gruppen, die nach ihren eigenen Regeln, als Antihelden der Hippie-Generation, leben.

In 13 Folgen begleitet Street Photography 5 große Fotografen, die in ihren Bildern die Entstehung der Gegenkulturen der letzten Jahrzehnte portraitiert haben: eine fotografische Zeitreise in die Skate-, Punk-, Rap- und Graffitikultur.

Danny Lyon
Mit seinen Arbeiten über die Bürgerrechtsbewegung, die Bikerszene oder die Gefangenen in Texas bis hin zu den Occupy-Wall-Street-Aktivisten, durch die er, wie er sagte "das Echo der 60er widerhallen" lassen wollte, wurde Danny Lyon zu einem wichtigen Augenzeugen der Rassenkämpfe und der politischen und sozialen Unruhen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Seine Fotografien prägten sowohl den Geist des "New Journalism", den Tom Wolfe in den Fiftiesvertrat, als auch den des absoluten Realismus seines Freundes Robert Frank, also den Stil einer engagierten und künstlerischen Analyse anstelle traditioneller Konventionen. Seine Werke fanden eine breite Resonanz weit über die Kulturen und Kämpfe hinaus, die er verewigte. Aktuell bereitet er eine große Retrospektive im Whitney Museum in New York vor.

#StreetPhoto

Kommentare (0)

Meistgesehene Videos der Woche