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The Velvet Underground – Banana Album

3 Folgen

50 Jahre "Peel slowly and see" – so der Slogan des Banana Album von The Velvet UndergroundDoch eigentlich hätte es heißen müssen: "peel slowly and listen". Denn im Inneren der Albumschale verbirgt sich – neben Andy Warhols berühmter Banane – der akustisch kondensierte Geist der sechziger Jahre. Die Banane ist tot, es lebe die Banane!

Beschreibung

Vor genau 50 Jahren nehmen The Velvet Underground ihr erstes Album auf. Neben Lou Reed und John Cale sind auch Sterling Morrison, Maureen Tucker und Sängerin Nico mit auf dem Bananendampfer. Die Essenz der Südfrucht erhält die LP aber erst durch Produzent Andy Warhol.

An einem Tag im April 1966 wird in einem schäbigen New Yorker Tonstudio Musik eingespielt. Draußen auf den Straßen schwankt die Popmusik der Zeit zwischen den eingängigen Harmonien der Beatles und dem rebellischen Rock der Rolling Stones. Was die Tongeräte in New York an diesem Tag aufzeichnen, trägt jedoch eine andere Färbung. Schroffe Rhythmen, tiefer gestimmte Gitarren und John Cales schleifende Bratschentöne durchziehen die Lieder des Banana Albums. Dazu kommen düstere Texte – gesungen von Lou Reed oder Nico. Die Band The Velvet Underground hält der New Yorker Underground-Szene einen gnadenlosen Spiegel vor. 
Die Einzig- und Andersartigkeit von The Velvet Underground löst Anfang der Siebziger eine ästhetische Revolution aus. Damals ahnt die Band noch nicht, wie sehr sie künftige Musikströmungen prägen sollte. Ob Punk, Rock, New-Wave, Lo-Fi oder Freak-Folk: Das Banana Album wird zur einzigartigen Inspiration für Generationen von Musikern, Künstlern, Schriftstellern und Filmemachern – sie alle schälten die Banane langsam, schauten und hörten!

The Velvet Underground, banana album: In 3 Folgen ab dem 30. März auf ARTE Creative

#TheVelvetUnderground

• The Velvet Underground  New York Extravaganza
vom 30. März bis 21. August 2016 in der Pariser Philharmonie

Besetzung

Autor / Regie: Allan Rothschild
Produktion: Un monde Meilleur / Cité de la musique – Philharmonie de Paris