Publié le 8 mai 2012 à 14:13 De Heike Borowski

Gerade in Zusammenhang mit "Gaming" fällt häufig der Begriff der Sucht. Spielsüchtige suchen heute ebenso wie Alkohol- oder Drogengefährdete Schutz in Selbsthilfegruppen. Als eine Art Therapie bezeichnet der englische Künstler Dominic Lyddon seine Arbeit "Invisible drug", 2003, die in knapp einer Minute auf die Gefahren des Spielens verweist. 

 

Dominic Lyddon wurde mit dieser Arbeit für den \\internationalen\medien\kunst\preis 2003 nominiert.

 

www.dominiclyddon.com

Publié le 3 mars 2012 à 10:31 De Heike Borowski

Passend zur aktuellen ZKM-Ausstellung Sound Art. Klang als Medium der Kunst zeigen wir aus der ZKM_Videosammlung eine Arbeit von Jean François Guiton, in der Elemente des Films - Licht, Ton, Bewegung, Zeit, Raum - zu einer audiovisuellen Komposition arrangiert werden. Als Material dienen Aufnahmen städtischen Treibens, Busse, Straßenbahnen, Menschen, Fassaden. Aus einem von technoid wirkenden Sounds unterlegten Schwarzbild formiert sich aus den abstrakt montierten Farb- und Klangflächen allmählich eine Melodie im pulsierenden Rhythmus der Stadt.

 

Jean François Guiton erhielt mit "Tram/age" eine Lobende Erwähnung im \\internationalen\medien\kunst\preis 2000. 

 

Der Künstler wurde 1953 in Paris [F] geboren und ist seit 1998 Professor für neue Medien an der Hochschule für Künste, Bremen. Mehr Infos auf www.guiton.de

 

Publié le 1 mars 2012 à 16:46 De Heike Borowski

Seit Ende der 70er Jahre beschäftigt sich die New Yorker Videokünstlerin Dara Birnbaum mit dem Medium Fernsehen. Dabei hinterfragt sie die äußeren Bildwelten, die Ausdrucksformen und die manipulative Wirkung dieses Massenmediums. Nach ihrem Studium der Architektur und Stadtplanung in den 60er Jahren, studiert sie Malerei am San Francisco Art Institute und schließt 1976 eine Ausbildung in Video/Electronic Editing an der New School for Social Research in New York ab. Ihr Hauptaugenmerk legt die Medienkünstlerin auf die Darstellung der Frau, wie bereits die frühe Videoarbeit »Wonder Woman« von 1978 zeigt, in der sie Szenen der gleichnamigen TV-Serie neu arrangiert. Seit 1987 interessiert sich Birnbaum überdies für Protestmärsche und Jugenddemonstrationen, die zwar gefilmt aber nie veröffentlicht wurden. 

 

Dara Birnbaum erhielt mit dieser Arbeit den Sonderpreis der Jury des Deutschen Videokunstpreises 1992. 

 

Dara Birnbaum

*1946 in New York (USA), studierte in den 60er Jahren Architektur und Stadtplanung in Pittsburgh, danach Malerei am San Francisco Art Institute und absolvierte eine Ausbildung für Video Editing in New York. Heute gilt sie als eine der weltweit wichtigsten Medien-Künstlerinnen.
Ihre Werke wurden mehrmals auf der Documenta in Kassel gezeigt (1982, 1987, 1992), unter anderem auch im Centre Pompidou in Paris (2000), im ZKM in Karlsruhe (2000/01), im Contemporary Arts Museum in Houston (2003), bei der Biennale in Venedig (2003), im ICA in London (2003), im Jewish Museum in New York (2003/4), im Museum moderner Kunst/Stiftung Ludwig Wien (2003/04), im Museum van Hedendaagse Kunst in Antwerpen (2004) und im Haus der Kunst in München (2004). Die Künstlerin lebt in New York.

www.darabirnbaum.com/

 

 

Publié le 9 février 2012 à 20:41 De Heike Borowski

 

DE : Irgendwann im Jahr 1996 begann der australische Künstler Denis Beaubois an verschiedenen öffentlichen Plätzen in Sidney, die durch die mehr oder weniger sichtbare Präsenz der zunehmend allgegenwärtigen Überwachungskameras gekennzeichnet waren, mit einer Serie von Performances. Ohne Ankündigung und ohne um eine Genehmigung nachgesucht oder eine solche erhalten zu haben, erschien Beaubois drei Tage lang hintereinander am jeweiligen Ort, stellte sich in unmittelbarer Sichtweite der Kamera auf und erwiderte deren indifferenten Blick. Dank seiner Ausbildung in der Butoh-Performance-Technik mit einer ungewöhnlichen Fähigkeit zu willentlicher Unbewegtheit ausgestattet, forderten seine demonstrative Regungslosigkeit und die starre Gerichtetheit seiner Augen früher oder später irgendeine Reaktion heraus.

Manchmal erfolgte sie so rasch, dass Beaubois nur wenige Minuten nach seiner Ankunft aus dem »öffentlichen« Raum »hinauskomplimentiert« wurde, mit der »Erklärung«, er sei ein Ruhestörer oder er habe keine Genehmigung oder irgendeiner ähnlichen, ebenso unplausiblen wie symptomatischen bürokratischen Banalität. Bei anderer Gelegenheit, wenn seine stoischen Performances von den Behörden gnädigerweise [wenngleich häufig verständnislos] toleriert wurden, waren es Passanten, die durch seine Präsenz irritiert wurden und in ihrem zielgerichtete Vorüberschreiten innehielten, um ihn anzustarren und herauszufinden, was genau hier eigentlich vor sich ging [lesen Sie den ganzen Text von Thomas Y. Levin »» hier]

Denis Beaubois erhielt für diese Arbeit den Sonderpreis des \\internationalen\medien\kunst\preises 2001.

 

Denis Beaubois
*1970 auf Mauritius (MS); 1992 Bachelor of Arts in Malerei am College of Fine Arts, UNSW (AUS); 1992 Gastdozent an der University of Newcastle (GB); 1995 Erster Preis Napolidanza Festival in Neapel (I); 1998 Erster Preis Videonale 8, Bonn (D); 1999 Master of Arts in Performance Kunst und Fotografie am College of Fine Arts, UNSW (AUS); 2000 Dozent für Electronic Arts an der University of Western Sydney (AUS); lebt und arbeitet in Sidney (AUS).

www.denisbeaubois.com

 

FR : L'artiste australien Denis Beaubois a commencé cette série de performances en 1996 dans les rues de Sidney. Il s'invite, sans autorisation, pendant trois jours d'affilé dans le champ d'une caméra de surveillance et lui renvoie son regard impassible. Sa maitrise du butô et sa capacité à rester immobile finissaient par faire naitre un semblant de conversation ou une réaction chez les passants, les agents de sécurité et les opérateurs-vidéo.

 

EN : The Australian artist Denis Beaubois started this serie of performance in 1996 in Sydney's streets. He invites himself, with no permission, three days in a row into the field of a surveillance camera and hold its gaze. His mastery of butô and his capacity to stay motionless somehow ended up to create discussion or reaction with passers-by, security agents or video operators. 

Publié le 9 février 2012 à 20:05 De Heike Borowski

Video, 10 min, 2002 
Sound: Stefan Németh 
Realisierung: Lotte Schreiber

 

DE

Das Video QUADRO (ital.: Viereck, Bild, Kader) ist das filmische Portrait eines monumentalen 60er-Jahre-Wohnblocks in der italienischen Küstenstadt Triest. Wie eine Festung schwebt dieses imposante Gebäude mit quadratischem Grundriss auf einem Hügel über der Stadt. In diesem strukturalistischen Bauwerk sind die sozialutopischen Ideen dieser Epoche als kühne, maßstabslose Betonkonstruktion ausformuliert. Material und Struktur dienen als verbindende Elemente der filmischen Interpretation. Der Rhythmus der Montage entspricht dem Metrum der architektonischen Struktur. Gebauter Raum manifestiert sich in filmischer Zeit. Den Materialien Sichtbeton und Glas werden Super8 und Digitalvideo entgegengesetzt. Der kontemplative Bilderfluß entwickelt mit dem eindringlichen elektronischen Soundtrack von Stefan Neméth einen unwiderstehlichen suggestiven Sog. Immer wieder werden die streng kadrierten statischen Einstellungen in grobkörnigem schwarzweiß abrupt von stark verwackelten Videoaufnahmen zerrissen. Dieses Video ist keine Architekturdokumentation im üblichen Sinn. Es entstand allein aufgrund der subjektiven Faszination an der gebauten Manifestation einer radikalen gestalterischen Idee und einer gescheiterten sozialen Utopie.

 

Quelle: www.pfaffenbichlerschreiber.org/de/FilmVideo/QUADRO

 

Lotte Schreiber
*1971 in Mürzzuschlag (A); 1991-99 Studium der Architektur an der Technischen Universität Graz (A) und der University of Edinburgh (GB); seit 2001 Dozentin für Architektur an der Kunstakademie Wien (A); lebt und arbeitet in Wien.

 

EN

The work of Lotte Schreiber "Quadro" is a video portrait of a monumental apartment block from the sixties. The impressive building is hovering like a huge fortress over the Italian city Triest. Its material and structure are binding elements of her interpretation. The rhythm of the montage follows the rhythm of the architectural structure. This work is not a documentation of the architecture in a common sense. It was rather created for the subjective fascination of the built manifestation of a radical idea and a failed social Utopia.

 

FR

Le travail de Lotte Schreiber, "Quadro" est un portrait video d'un immeuble massif de logements datant des années 60. L'imposant édifice se dresse comme une forteresse au-dessus de la ville italienne de Trieste. En filmant,cet immeuble, Lotte Schreiber fait de ses matériaux et de sa structure des interpretations, des visions de l'esprit. Le rythme du montage suit le rythme de la structure architecturale. Ce travail n'est pas un simple reportage sur l'architecture au sens traditionnel. Il est plutôt le fruit d'une fascination subjective de l'artiste, d'une idée radicale incarnée dans un objet concret, d'une utopie sociale aussi. 

 

Weitere Links: Interview mit Lotte Schreiberausführliche Biografie der KünstlerinQUADRO auf

Sixpackfilm

Publié le 16 janvier 2012 à 12:11 De ARTE CREATIVE

Die Krise der modernen Stadt als scheinbar einfaches Videospiel zu inszenieren, ist ein verführerischer Trick: Die Aufforderung "Eliminate one - you can do it" erweist sich jedoch als unmögliche Wahl zwischen Gegensätzen, wenn die Komplexität der Information die Entscheidungsfähigkeit des manipulierenden Spielers übersteigt. Der Materialmix - Hi 8, Betacam, Super 8 Film und digitales Band - weist auf die Verwischung von Grenzen, die in der frühen Videokunst auch eine Frage des Formats waren.

 

Max Almy
*1948 Omaha (USA); 1970 Bachelor of Fine Arts der University of Nebraska (USA); 1978 Magister am California College of Arts and Crafts (USA); seit 1974 Video- und Medienkünstlerin; 1984-1994 Associate Professor an der UCLA School of Theater, Film and Television; lebt in Los Angeles (USA). Seit Mitte der 70-er Jahre Teilnahme an Festivals wie: Berlin Film Festival, Ars Electronica, Venice Biennale, Art Futura, National Video Festival, SIGGRAPH, World Wide Video Festival, u.a.

Teri Yarbrow:

1954 Los Angeles (USA); 1975 Bachelor of Fine Arts in Malerei am California Institute of the Arts (USA); 1986 Magister an der UCLA, Film School; seit 1982, Arbeit als Malerin mit Video, Film und Computerbildern; seit 1986 Kooperation mit Max Almy; lebt in Los Angeles (USA).

 

"I am a mixed media artist working with paint and technology. I combine digital imagery; appropriated, manipulated, projected and animated. I experiment with inks, pigments, oil, add solvents and unusual ingredients like autumn leaves, gold dust, ash, rust and text. This multi-media approach provides a juxtaposition of imagery created by a collision of color, reflected light and everyday objects." (Teri Yarbrow)

 

Max Almy und Teri Yarbrow erhielten für die Arbeit "Utopia" den 3. Preis (ex aequo) des Internationalen Videokunstpreises 1995

 

http://maxalmy-teriyarbrow.com

http://www.magika.com

http://www.themuseumofdisappearance.com

Publié le 7 décembre 2011 à 23:32 De Heike Borowski

Die klassische Wohnsituation in der Stadt: links und rechts Nachbarn, die man selten bis gar nicht sieht. Und irgendwo sitzt auch noch ein Hauswart oder gar der Vermieter persönlich, die man in jedem Fall am liebsten nie sieht. Terror der Intimität - zuviel Nähe wird auf die Dauer unerträglich. Dem städtischen Bewohner ist es aufgrund der hohen Wohndichte ein beinnahe natürliches Bedürfnis, Abstand durch technologische Filter schaffen zu können. In den 90er Jahren trat aus diesem Grund der Anrufbeantworter seinen Siegeszug an. 

In Schönen, guten Tag kann man den Vermieter zwar nicht sehen, jedoch hören. Corinna Schnitts Film, lakonisch im Stil und spartanisch im Bild, setzt beiläufige Aktionen des Haushalts den wuchernden Audiodokumente entgegen, die sie auf Ihrem Anrufbeantworter gesammelt hat. Die Paranoia vor dem Einbruch des Unvorhersehbaren, die Manie der Sauberkeit, der ereignislose Alltag -hier wird die Stadt noch jenseits aller utopischen und informationstechnologischen Aspekte als Verkettung von Ungleichzeitigkeiten erkennbar. Es gibt sie noch immer, die Städter, denen die Rhetorik und Zeitknappheit der IT-Gesellschaft nicht in Fleisch und Blut übergegangen ist: "Wenn Sie da bitte unbedingt drauf achten wollten und wenn Sie sonst Rückfragen haben, rufen Sie ruhig an."

 

Biografie: *1964 in Duisburg (D); 1989-96 Studium an der Hochschule für Gestaltung, Offenbach und an der Kunstakademie Düsseldorf; 1996 Meisterschülerin der Kunstakademie Düsseldorf  (Prof. Nan Hoover); 2000 3sat-Förderpreis, Internationale Kurzfilmtage Oberhausen & Lobende Erwähnung, Internationaler  Medienkunstpreis, ZKM Karlsruhe; 2002 Preis der deutschen Filmkritik, Media  Art Festival, Osnabrück; Medienkunstpreis, Stadt Wiesbaden; 2004 Auszeichnung bei den Oberhausenern Kurzfilmtage

 

Corinna Schnitt erhielt für diese Arbeit eine Lobende Erwähnung \\internationaler medien\kunstpreis 2000

 

www.corinnaschnitt.de

Publié le 1 décembre 2011 à 11:32 De ARTE CREATIVE

Welcher Film von Hitchcock ist Ihr Lieblingsfilm? Besessen von der De-/Rekonstruktion unserer korrumpierten Vorstellungen von Medien, Berühmtheit und Aussehen, versammelt Grimponprez bei seiner Suche nach dem fehlerfreisten Exemplar eine verwirrende, in Körperumfang beeindruckende und in ihrer Attitüde bedrückende Schar von Hitchcock-Doppelgängern. Dem Ausmaß eines solchen Unterfangens entspricht die teuflische und doch stilvolle Handlung ? die Doppelgänger aufzunehmen, sowohl wenn sie ihre Rolle spielen als auch wenn sie nicht spielen, während die Möchte-gern-Doppelgänger verschiedene Cameo-Auftritte Hitchcocks, die er in seinen Streifen zu seinem Markenzeichen machte, nachspielen. Das Ergebnis könnte man als eine Entthronung des Meisters des Suspense sehen oder auch als eine Feier der Ikonografie. Nur duschen Sie vorher nicht!

 

Biografie: *1962 Roeselare (B); Bachelor in Mixed Media, Akademie der Bildenden Künste, Gent (B) ; 1987 anthropologische Forschung, Papua New Guinea, Indonesien; 1992 Magister in Video & Mixed Media, School of Visual Arts, New York; 1993 Whitney Museum Independent Study Program, New York; 1995 Postgraduierten-Studium in Bildender Kunst, Jan van Eyck Academy, Maastricht (NL); lebt in Gent (B).

 

www.johangrimonprez.com

 

Johan Grimonprez erhielt für diese Arbeit den 1. Preis in der Kategorie "video \\internationaler\medien\preis 2005 für wissenschaft und kunst" 

Publié le 7 novembre 2011 à 13:15 De Heike Borowski

"Als ich ein Mädchen war, schlief ich mit vielen Männern in meiner Heimatstadt. Ich liebte Sex. Und sie hassten mich dafür. Schließlich brach ich auf zu größeren und wichtigeren Dingen."
(Tracey Emin)

 

Die Erzählerin rekapituliert den schmerzlichen Weg vom Kind zur Frau. Die naive Teenagerin glaubt im Sex ein einfaches Glück gefunden zu haben, bis sie ihre eigentliche Berufung entdeckt - das Tanzen. Auf einem großen Wettbewerb erleidet sie das entscheidende Trauma, "weswegen sie nie Tänzerin wurde": Während ihres Auftrittes skandieren ehemalige "Liebhaber" im Takt der Musik das Wort "Schlampe". Hiernach tritt die Erzählerin erstmals selbst ins Bild und dokumentiert in einem befreienden Tanz vor und mit der Kamera ihre dennoch gefundene eigene Identität.

 

Biografie: *1963 in London (GB); 1982-83 Sir John Cass School of Art; 1983-86 Maidstone College of Art Kent (Fine Arts Honors Degree); 1987-89 Royal College of Arrt, London (Masters of Art Painting); 1991-93 Birkbeck College University, London (Extra Mural Studies) Moderne Philosophie; seit 1993 zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen; lebt und arbeitet in London.

 

Tracey Emin erhielt für die Arbeit Why I Never Became a Dancer (1995) den 1. Preis (ex aequo) des Internationalen Videokunstpreises 1997.

 

 


"Adolescente j'ai couché avec beaucoup d'hommes de ma ville natale. J'adorais le sexe. Et ils me détestaient pour ça. Puis j'ai fini par partir pour faire des choses plus importantes." (Tracey Emin)

La narratrice raconte le douloureux passage de l'enfance au statut de femme. L'adolescente naïve et dévergondée envisage le sexe comme un chemin tout tracé vers le bonheur jusqu'à ce qu'elle se découvre une vraie vocation : la danse. Mais son passé la rattrape lors d'un concours local, un traumatisme qui explique "pourquoi je ne suis jamais devenue danseuse" : pendant son passage ses anciens "amants" scandent le mot "trainée". La narratrice apparait alors pour la première fois à l'écran et entame une danse témoin de sa nouvelle identité.

Tracey Emin a reçu pour "Why I Never Became a Dancer" (1995)  le Internationaler Videokunstpreis en 1997.

 

Publié le 20 octobre 2011 à 22:00 De Heike Borowski

"BIT PLANE ist eine kritische aeroanthropologische Studie über das Silicon Valley in den USA. Bei dieser Mission mitten hinein ins funkelnde Herz des Silicon Valley setzt das Bureau of Inverse Technology, eine Nachrichtenagentur, sein Modellspionageflugzeug ein, das BIT PLANE (Spannweite ca. 50 cm), um dem Fortschritt des Informationszeitalters nachzugehen." 

 

- BIT

 

Das Bureau of Inverse Technology wurde 1992 in Melbourne (AUS) gegründet, 1997 als Firma in Delaware (USA) etabliert und operiert seither weltweit. Das Büro fungiert auch als Informationsagentur, die die Bedürfnisse des Informationszeitalters bedient. Die angebotenen Produkte umfassen Wirtschaftsindizes, Netzwerkeinrichtungen und Visualisierungsvorrichtungen, wie auch Videos, Musik oder spezielle Installationen. Teilnahme an zahlreichen internationalen Ausstellungen und Präsentationen, wie: 1995 SIGGRAPH, Los Angeles, California (USA); 1996 Ars Electronica, Linz (A); 1997 Banff Centre for the Arts, Alberta (CDN); 1997 Whitney Biennal, New York (USA); Hybrid Workspace, documenta x, Kassel (D); 1998 DEAF98, Rotterdam (NL); 1999 Postmasters Gallery, New York (USA)

http://bureauit.org/

 

Das Bureau of Inverse Technology erhielt für die Arbeit BIT PLANE den 1. Preis des  \\internationalen\medien\kunst\preis 2001 \ video

Publié le 1 septembre 2011 à 17:00 De Heike Borowski

"Das Video surft auf der Schnittstelle Sinn/Unsinn. Ausgangspunkt ist der Zwischenraum des unsynchronisierten Signals. Von dort aus bringt es sich durch den Spiegel-Effekt der Selbstreflexion selbst hervor. Die 'Deadline' macht ihren letzten Atemzug, ausreichend für den Transit eines flottierenden Signifikanten.

Ich werde aus dem reinen Nichts ein Gedicht erschaffen."

- David Larcher

David Larcher wurde 1942 in London geboren. Er studierte Archäologie und Anthropologie an der University of Cambridge und Fernsehen/Film am Royal College of Art, London. In den 60er Jahren arbeitete er als Fotograf und Filmemacher, seit 1980 mit dem Medium Video. Seit 1996 ist David Larcher Professor an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Für eine Auswahl seiner Arbeiten siehe http://www.khm.de/mk/lehrende/larcher/index.htm und http://www.khm.de/~davidl/cicv/larcher.html .

Für "Text-videøvoid" erhielt David Larcher den 1. Preis des Internationalen Videokunstpreises 1997.

 

 

Publié le 3 août 2011 à 11:17 De Heike Borowski

DE "Passage" als Text, als Reise, als Veränderung in der Zeit, als Architektur. "Set" als Paar, als illusionistische Architektur, als Gerät und als mathematisches Set. In verschiedenen haiku-artigen "Passagen" präsentiert Seaman Architekturbilder aus Tokyo und Karlsruhe. Der Hauptstrang präsentiert eine poetische Visualisierung des "realen" Raums, umgesetzt in eine virtuelle Begrifflichkeit, in der Sensualität, Sexualität und Identität eine Rolle spielen. Der US-amerikanische Künstler Bill Seaman erhielt mit dieser Arbeit den Ersten Preis des \\internationalen\medien\kunstpreises 1995.

www.billseaman.com
http://on1.zkm.de/zkm/werke/PassageSets

Bill Seaman, An internationally known media artist, scholar, and media researcher, has had over thirty major installation works and commissions around the world, a dozen solo exhibitions, and numerous performance collaborations, video screenings, and articles/essays/reviews in books and catalogues. His work often explores an expanded media-oriented poetics through various technological means. More recently he has been exploring notions surrounding "Recombinant Informatics", a multi-perspective approach to knowledge production. He has been commissioned on a number of occasions. He is currently working on a series of art/science collaborations, poetic installations, scientific research papers, and a book in collaboration with the scientist Otto Rössler surrounding the concept of Neosentience. This research includes the modeling and long-term production of an Electrochemical Computer. He is also collaborating with artist/computer scientist Daniel Howe on multiple works exploring AI and creative writing/multi-media and completing an album of experimental music with Howe entitled Entanglement. He is developing a new VR work and undertaking interface research withTodd Berreth; is exploring the creation of a transdisciplinary relational database / search engine project entitled "The Insight Engine"; has begun discussions with Thom LaBean on nano-scale computational/sensing research; is collaborating with John Supko on a new generative audio work; and is working with Gideon May and Rachel Brady on re-articulating "The World Generator / The Engine of Desire" a virtual world building system. -> Download the CV of Bill Seaman here (.pdf)

EN "Passage" as text, as journey, as a change over time, as architecture. "Set" as a pair, illusionist architecture, a device and a mathematical set. In "Passagen" Bill Seaman presents us a sequences of images resembling Japanese haiku's that depict architecture from Tokyo and Karlsruhe. The leitmotif of the movie is the poetic visualization of what we happen to call the real in terms of a virtual language in which sensuality, sexuality and identity play important roles. The American artist Bill Seaman received for this piece of art the first price of the \\internationaler\medien\kunstpreises 1995.

FR "Passage", c'est un texte, un voyage, un changement de temps, c'est l'architecture. "Set", c'est un couple, de l'architecture illusionniste, un appareil, c'est un terme mathématique. Dans "Passagen", Bill Seaman présente des séquences d'images qui ressemblent aux Haïkus, et montrent l'architecture de Tokyo et de Karlsruhe. Le fil conducteur du film est la visualisation poétique d'espace dit réels, transformés en termes virtuels dans les domaines de la sensualité, la sexualité et de l'identité. L'artiste américain Bill Seaman a reçu pour cette oeuvre le premier prix du \\internationaler\medien\kunstpreises 1995.

Profil

ZKM.Shots - by Peter Weibel

Professor Peter Weibel, Leiter des Karlsruher ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie, präsentiert einmal im Monat besonders eindrucksvolle Werke aus der Videosammlung von namhaften Künstlern und den wichtigsten Vertretern der zeitgenössischen Medienkunst wie Robert Cahen, Walid Ra'ad, Harun Farocki, Ursula Biemann. Das Spektrum ist vielfältig: Dokumentarfilme sind genauso vertreten wie experimentelle Filme, Internetprojekte oder Videokunst. // Chaque mois, Peter Weibel, le directeur du Zentrum für Kunst und Medientechnologie de Karlsruhe (Centre d'art et de technologies des médias), présente une fois par mois des travaux particulièrement impressionnants de la collection de d´artistes notables et les plus importants acteurs de l´art vidéo contemporain. Comme Robert Cahen, Walid Ra'ad, Harun Farocki, Ursula Biemann. L´éventail est varié : films documentaires, sont autant représentés que les films expérimentaux, les projets internet ou l´art vidéo. // Once a month, Professor Peter Weibel, Director of the ZKM | Center for Art and Media Karlsruhe, presents outstanding pieces of renowned artists and important representatives of contemporary media art; such as Robert Cahen, Walid Ra'ad, Harun Farocki, Ursula Biemann. The big variety represents: documentaries can be found as well as experimental films, web projects and Video art among the bride range of ZKM´s collection.

Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM)

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